Muss ich meine Website mobil optimieren?

Inhaltsangabe

Warum Mobile-First-Webdesign immer wichtiger wird

Im Jahr 2010 verkündete Google-CEO Eric Schmidt auf dem Mobile World Congress, dass Webdesigner in Zukunft auf Mobile-First setzen sollten. Im letzten Jahrzehnt sind Mobiltelefone zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Es ist äußerst ungewöhnlich, jemanden zu treffen, der kein Mobiltelefon oder gar ein Smartphone besitzt. Dieser Anstieg in der Nutzung von Smartphones bedeutet, dass sich auch die Art und Weise, wie Menschen auf das Internet zugreifen, weg von reinen Desktops entwickelt hat – allein im Jahr 2018 wurden 52,2 % des gesamten weltweiten Webverkehrs über Mobiltelefone abgewickelt.

Wenn Sie eine Homepage erstellen lassen ist es deshalb wichtiger denn je eine Responsive Webdesign Agentur wie Media Helden zu beauftragen, dir Ihre Website mobil optimieren kann. Was also ist Mobile-First-Design genau und warum bringt es überhaupt etwas?

  • Was ist das eigentlich? Mobile-first Design ist genau das, wonach es sich anhört: wir machen das Skizzieren, Prototyping und Design in erster Linie für mobile Geräte um dann von dort aus auf größere Bildschirme zu skalieren. Mobile-first stellt sicher, dass Sie die richtige User Experience (UX) für den richtigen Bildschirm liefern.

Bei dem begrenzten Platz, der auf dem Bildschirm eines Mobiltelefons zur Verfügung steht, ist es für die UX viel sinnvoller, für diesen Bildschirm zu entwerfen. Dazu müssen wir die wichtigsten Elemente der Website priorisieren, um eine starke Basis zu schaffen, von der aus wir arbeiten können.

Mobile-first Design ist so etwas wie ein Ersatz für Strategien wie Responsive oder adaptive Design. Beide Designstrategien konzentrieren sich zuerst auf den Desktop, also den größten Bildschirm, und dann wird das Design nur geringfügig verändert, um es an einen kleineren Bildschirm anzupassen, sodass der kleinere Bildschirm eher ein nachträglicher Gedanke ist.

Was sind die Vorteile wenn Sie Ihre Website mobil optimieren?

Google-Ranking: Nach der Ankündigung von Eric Schmidt auf dem Mobile World Congress im Jahr 2010 hat Google acht Jahre später nachgelegt und bekannt gegeben, dass sie nun für mehr als die Hälfte aller Webseiten weltweit die Mobile-First-Indizierung verwenden. Mobile-First-Indizierung bedeutet, dass Google sich die mobile Version einer Website ansieht, um sie vor der Desktop-Version zu ranken. Durch die Verwendung der Mobile-First-Design-Strategie können wir als Responsive Webdesign Agentur die Chancen für ein höheres Ranking einer Website bei Google erheblich steigern.

Mobile Conversions

Während die durchschnittlichen Conversions auf einer Website für Desktops immer noch höher sind als für Mobiltelefone, liegt die Konversionsrate für Desktops bei 3,82% und für Mobiltelefone bei 1,32%, aber die Lücke schließt sich langsam, da die mobile Nutzung zunimmt.

Mit einer Mobile-First-Design-Strategie kann ein Unternehmen seine Konversionsrate erheblich steigern. Da die Zahl der Menschen, die über Mobiltelefone auf das Internet zugreifen, steigt und das Vertrauen in mobile Websites zunimmt, wird auch die Zahl der Konversionen steigen.

Mobile-first Design vs. andere Designmethoden

Responsive Webdesign ist eine Designmethode, die es einer Website ermöglicht, sich automatisch an die Bildschirme verschiedener Geräte anzupassen. Es legt nahe, dass Design und Entwicklung auf das Verhalten des Nutzers reagieren sollten, basierend auf dem Gerät, das er verwendet. Responsive Webdesign ist eine etablierte Methode, die letztlich ein besseres Benutzererlebnis schafft, indem sie die Arbeitsschritte des Benutzers wie Schwenken, Scrollen und Zoomen reduziert.

Progressive Enhancement bezieht sich auf die Design-Methode, die mit einer starken Basis des Designs für den unteren Browser (z. B. auf mobilen Geräten) beginnt und zu einem größeren Design für den Desktop aufbaut. Bei der Mobile-First-Design-Strategie beginnt das Design einer Website nur mit den wichtigsten Elementen, um eine starke Basis zu schaffen, auf der man aufbauen kann. Beim Webdesign ist es viel einfacher, die Funktionalität und Software zu vergrößern, als zu versuchen, das Vorhandene zu verkleinern.

Das Mobile-First-Design bietet nicht nur eine starke Basis, auf der eine größere Website aufgebaut werden kann, sondern auch eine starke Basis für das UX-Design, auf der die Effektivität auf allen Geräten verbessert werden kann. Indem wir nur mit den notwendigsten und wichtigsten Elementen der Website beginnen, stellen wir sicher, dass der Benutzer die beste Erfahrung für diesen Bildschirm hat, die dann nur noch verbessert wird, wenn er auf einen größeren Bildschirm wechselt.

Auf der anderen Seite ist Graceful Degradation das Gegenteil von Progressive Enhancement, bei dem das Website-Design von einer umfangreicheren, fortschrittlicheren Version ausgeht, die auf dem Desktop angezeigt werden würde. Die Designs müssen dann Funktionen oder Inhalte kürzen, um die Website mit einem mobilen Browser kompatibel zu machen.

In den meisten Fällen gewinnt das Progressive Enhancement Design über die Graceful Degradation. Mobile-first Design ist genau eine Regel des Progressive Enhancement, und daher ist es kein Wunder, warum es eine so erfolgreiche Designmethode ist.

Mobile-first ist content-first

Beim Design für Mobile-First ist es wichtig zu berücksichtigen, dass die Bedürfnisse derjenigen, die auf einem Handy suchen, wahrscheinlich anders sind als die, die auf einem Desktop suchen. Während diejenigen, die über den Desktop suchen, wahrscheinlich nach detaillierteren Antworten und zusätzlichen Informationen suchen, ist es auf dem Handy viel wahrscheinlicher, dass der Benutzer einfach nach schnellen Informationen sucht.

Bei der Gestaltung für mobile-first muss der Inhalt sehr genau überlegt werden. Was muss der Benutzer als erstes oder am wichtigsten wissen? Diese Art des Designs macht auch die UX viel einfacher, da es uns dazu zwingt, den Einsatz von zusätzlichen Funktionen und Elementen zu reduzieren, um uns auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Das bedeutet nicht, dass die zusätzliche Funktionalität nicht notwendig ist, aber hier müssen Sie berücksichtigen, wie der Benutzer sucht und was sein Zweck ist. Ein Desktop-Benutzer sucht zum Beispiel nach tiefergehenden Informationen und erwartet Bilder in voller Größe und mehr Leerraum, während der mobile Benutzer einfach nur schnell eine Antwort finden möchte.

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Patrick Schmid
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